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Als „frisch­ge­ba­ckener“ Elek­tro­tech­nik­meister erzählt uns Markus Kauth hier exklusiv über seine Meis­ter­aus­bil­dung by Zahnen.

Markus, wie ist dein Berufs­wunsch entstanden und was hat dich zu Zahnen Technik geführt?

Markus: Schon früh wusste ich, dass „Elek­tro­technik“ mein Thema war. Auf einem Berufs­ori­en­tie­rungstag auf der Real­schule kam ich dann mit der Firma Zahnen Technik in Kontakt. Nach einem Prak­tikum war für mich klar – ich mache eine Ausbil­dung by Zahnen als Elek­tro­niker für Betriebstechnik.

Was waren Argu­mente für die Meis­ter­aus­bil­dung by Zahnen?

Markus: Der Meis­ter­plan entwi­ckelte sich bereits während meiner Ausbil­dung und wurde nach Ausbil­dungs­ende in die Tat umgesetzt.
Norma­ler­weise bedeutet eine Meis­ter­schule in Teil­zeit mehr­mals wöchent­lich nach der Arbeit und sams­tags die Schul­bank drücken.

Aber in meinen Fall verlief es anders: nach Abschluss meiner Ausbil­dung konnte ich zunächst als Anla­gen­tech­niker, jede Menge Berufs­er­fah­rung sammeln. Während dieser Zeit fand Teil 3 und 4 des Meis­ter­kurses statt. Dieser Teil der Ausbil­dung erfolgte sams­tags in der Firma Zahnen Technik und dauert gute 6 Monate. Ein Jahr später folgte dann der Meis­ter­kurs Teil 1 & 2 – über den Zeit­raum von 9 Monaten.

Diese 9 Monate fanden am BZL in Lauter­bach als bezahlte Frei­stel­lung statt. Die Frei­stel­lung habe ich über mein Lebens­ar­beits­zeit­konto finan­ziert. In dem Lebens­ar­beits­zeit­konto kann man Über­stunden, Rest­ur­laub und sons­tige Bestand­teile einzahlen. Später wird das Wert­gut­haben während der Frei­stel­lung ausge­zahlt. Großer Vorteil war für mich, dass ich weiterhin sozi­al­ver­si­chert war und jeden Monat mein Gehalt erhalten habe.

Wie war die Zeit beim BZL in Lauterbach?

Markus: Anstren­gend – es wurde natür­lich viel gelernt, zum Beispiel auch für mich unbe­kann­tere Themen wie Gerä­te­technik. Beim Program­mie­rungs­teil hatte ich dann wiederum große Vorteile, weil das bei Zahnen Technik bereits ein Part der Ausbil­dung ist.

Es war eine coole Zeit, trotz des vielen Lernens – ein biss­chen eben wie ein Studentenleben!

Wie ging es nach der abge­schlos­senen Meis­ter­aus­bil­dung für dich bei Zahnen Technik weiter?

Markus: Das Unter­nehmen hat mir eine Karriere-Perspek­tive in einer Fach­lauf­bahn als Anla­gen­bau­leiter geboten.
Ich fahre nun mein eigenes neues Firmen­fahr­zeug und auf der Baustelle steht mein top ausge­stat­teter Büro­con­tainer. Diesen kann ich mir nach meinen Bedürf­nissen einrichten und hier bin ich mein eigener Chef – ein mobiles Büro in freier Natur mir wech­selnden Ausblicken.

Die Projekte, bei denen ich mein Fach­wissen anwenden kann, werden größer und damit wächst natür­lich auch die Verantwortung.

Hat sich der Aufwand für dich gelohnt und würdest du diesen Weg weiterempfehlen?

Markus: Abschlie­ßend kann ich sagen, dass ich in meine Fach­lauf­bahn insge­samt 7 Jahre Zeit inves­tiert habe – dabei habe ich trotzdem durch­gängig Geld verdient und das wich­tigste, jede Menge prak­ti­sche Erfah­rung gesammelt.

Es ist aus meiner Sicht der schnellst­mög­liche Weg, um eine Fach­lauf­bahn mit prak­ti­scher Erfah­rung zurückzulegen.

Ich würde es jeder­zeit nochmal genauso machen und kann das nur jedem inter­es­sierten ange­henden Elek­tro­niker empfehlen. Durch den Meis­ter­kurs bekommt man nochmal eine andere Sicht auf die Elek­tro­technik und sieht manches mit anderen Augen.

Auch das BZL in Lauter­bach war super und hat uns optimal auf die Meis­ter­prü­fung vorbereitet.

Danke lieber Markus – und an dieser Stelle noch­mals herz­liche Glückwünsche!

Unser Kollege Markus Kauth als Elek­tro­tech­nik­meister auf der Klär­an­lage in Kaiserslautern